Aus LudolfsLexikon
Früher nannte man es einfach Schrott, heute wertvoller Rohstofflieferant.Wer vor 30 Jahren ein altes Auto hatte und die Kiste nicht mehr über den TÜV kam, nahm den alten Bock und warf ihn einfach in irgendeine alte Kiesgrube. Weg war er! Dann kam aus Umweltschutzgründen ja irgendwann die Altfahrzeugverordnung und jeder zertifizierte Betrieb (so auch die Autoverwertung Ludolf) sollte, konnte, durfte, wie auch immer, alte Fahrzeuge ausschlachten. Natürlich wurden und werden alle Betriebsstoffe in einem Altfahrzeug von solchen Betrieben umweltgerecht entsorgt. Mit Schrott hat früher so mancher viel Geld verdient. Heute wird eben mit wiederverwertbaren Stoffen gehandelt, anderer Name, gleiche Kohle! Wurde vor 30 Jahren ein komplettes Auto einfach am Straßenrand abgestellt und keine Mensch hat sich wochenlang darum gekümmert, so dauert es heute keine 3 Stunden und irgend ein Abschleppwagen hält an und die Rübe ist weg. Wohin auch immer...
Dies ist aber nicht die Welt der Autoverwertung Ludolf! Hätten die Ludolfs sich solche "Mätzchen" erlaubt, wären sie gewiss nicht schon Jahrzehnte als Autoverwertungsbetrieb auch über die Grenzen des Westerwaldes bekannt und als Ersatzteilehändler beliebt.
Waren es früher die "Krawattenträger", die das große Geld machten, so sind es heute die "Schrotthändler"!
