Aus LudolfsLexikon
Die Ludolf Filmpremiere - Ein kleiner Bericht ab 12 Uhr
Der Premieretag aus meiner Sicht, friesenway aka Florian Appel, mit den live Kommentaren vom twitter.
Mein Premierentag beginnt an einem sonnigen Samstagmorgen gegen 9:30 Uhr. Das Auto ist mit allen möglichem beladen, was man so an einem Tag braucht. Oder was ich dachte, zu gebrauchen, denn es war meine erste Kinofilmpremiere.
Noch schnell an der Bank gehalten, ein paar Euros geholt und ab auf die Autobahn. Durch die detaillierten Stauumfahrungsinformationen des Navigationsgerätes durfte ich an diesem Morgen auch noch verschiedene kleinere Orte in meiner Nähe durchfahren - also quer durch die Pampa, gezielt an der Autobahn vorbei. Die Ankunftszeit verzögert sich - leichte Anzeichen von Angstschweiß bildeten sich auf der Stirn - schaffe ich es noch rechtzeitig zum Vereinbarten Termin? Was, wenn nicht? Oh - und dann auch noch der twitter - meine eigentliche Tagesaufgabe.
10:11 Uhr: „Navi führt mich zielsicher dank TMC vorbei an der Autobahn quer durch die Pampa ;(„
, schrieb ich geistesgegenwärtig am nächsten Fahrbahnrand.
Dann aber, nach gefühlten 2 Stunden, erlaubte mir mein Navi, auf die A3 aufzufahren. Welch ein Segen der modernen Technik - 5 Minuten später und das Gerät wäre in hohen Bogen aus dem Auto Richtung Bauer Müller‘s Spargelfeld geflogen.
Dann folgen recht ereignislose 140km Autobahn, bis ich endlich in Dernbach angekommen bin.
Vorbei an dem Haus der Ludolfs, wo bereits einige Freunde* auf den Auftritt ihrer 4 Stars warten.
11:29 Uhr: „In Dernbach angekommen =)“
Voller Freude und in ungehinderten Tatendrang rief ich auch schon Tobias von der Produktionsfirma an, und kündigte mein baldiges Erscheinen an.
Treffpunkt „Country Hotel“, alles läuft wunderbar. Meine Durchfahrtsgenehmigung war da und ich durfte schon bald zum Gelände der Firma Reifen Gundlach vorfahren.
Es war mittlerweile halb eins (12:30 Uhr), und man konnte nur erahnen, wie es in ein paar Stunden ablaufen wird. Denn im Moment kündeten nur Wurst- & Getränkestände ein grösseres Event an.
Der DMAX Stand war einer Baustelle gleich, ebenso wie die Beleuchtung für die RPR1 Party-zone - eigentlich war die ganze Halle in Aufbaustimmung.
Wieder draußen angekommen war es wieder Tobias, welcher mich auf einen Ludolf in der Halle aufmerksam machte:
12:25 Uhr: „Im Moment ist bei Reifen Gundlach noch der Aufbaustress; aber Manni erheitert die Halle „Ich dachte nicht lange drüber nach, stolperte einen der Eingänge in die grosse Reifenhalle, immer darauf achtend, nicht über die grossen Heizungsschläuche zu fallen, hörte ich auch schon eine bekannte Stimme. „Haaallo! Erst mal guddn Tach sagen!“ - drinnen in der Reifenhalle war Manni im begriff, jeden Mitarbeiter zu begrüßen und ihm die Hand zu schütteln. „Ich bin immernoch ein Mechaniker! Wir werden nur gefilmt“ sagte er jedem freundlich auf seine sympathische Art.
12:32 Uhr: „Noch ist alles friedlich“
Es war Mittagszeit und somit Zeit, etwas zu Essen. Doch leider hatte ich vor Aufregung keinen Hunger und habe mir das Mittagsmahl für später aufgehoben (dass ich erst 10 Stunden später zum Essen kommen werden, wusste ich noch nicht).
13:47 Uhr: „Auch noris/schuco haben ihren Stand“Zwischendrin habe ich Gelegenheit, den Stand von noris/schuco zu bestaunen. Ein besonderes Highlight für mich, denn ich entdeckte in dem „Power-Flower“-VW-Bus einen telefonierenden Günter. Ein schönes Detail.
13:49 Uhr: „Die Ludolfs kommen nachher mit dem Original Filmauto; ein Opel Rekord B 1700 BJ 1966“
Zwischen meinen Bewunderungen für die schönen Schuco-Autos erwischt mich Daniel. Er hat von den Ludolfs, besser gesagt von Manni, die Daten von dem Opel Rekord erhalten.Manni hat dabei keinen Hehl daraus gemacht, dass er sich bestens mit dem Opel auskennt und fast sogar die Inspektionstermine des altes Rüsselsheimers genannt.
14:22 Uhr: „Die Beamer werden vorgewärmt“
In der Halle war es ganz dunkel, nur eine Figur, ca. 80m entfernt und übermenschlich gross. Die Tontechniker prüften den Ton aus jeder Ecke des improvisierten Kinos.
Nur einen Moment war ich in der Halle, ich wollte mich ja auch noch auf den Abend freuen.
WUMM!
Ein markerschüttender Sprenglaut hallte aus den Lautsprecher, was mich zu einem schnellen Rückzug bewegte.
Wie ich später von Stefan erfuhr, hat der Beamer eine Leistung von 6400W, was weit über den Leistungen eines haushaltüblichen Beamer liegt.
Wieder draußen angekommen, sah ich schon die ersten Fans vor dem Eingang warten.
Der halb drei Bus war angekommen. Während einige Fans sich auf Partylaune bei dem in der Nähe liegenden Imbiss brachten, warteten die anderen auf Einlass - noch 1 1/2 Stunden.
15:40 Uhr: „Jetzt fängt es leicht an zu regnen... :(„
Nun aber wird eine Befürchtung wahr - es fängt an zu regnen. Zum Glück hält der Regen nicht allzu lange an, was den Standbetreibern noch ermöglicht, trockene Ware unter die Freunde* zu mischen.
15:54 Uhr: „Der Wurststand ist schon offen - prima!“
Ein Gefühl der Freude durchströmt mich - nein, nicht die Ludolfs waren da, sondern der Würstlstand war offen! Nur leider habe ich keine Marke, um ein Würstl zu bekommen… Aber - wie schon geschrieben - war ich eh zu aufgeregt, um etwas runterzubekommen.
Der Regen hat zum Glück mittlerweile nachgelassen.
16:03 Uhr: „Die Vorbereitungen nähern sich dem Ende...“
Eine Stunde vor dem offiziellen Einlass war auch der x-te Pendelbus mit Freunden* eingetroffen und der Imbiss neben der Halle feiert schon das Geschäft ihres Lebens.
Dann aber, viertel nach vier, war eines meiner Highlighte des Tages: Das Treffen mit Mitglieder aus dem Ludolf Forum! Der erste Kontakt werte nicht lang, denn es galt, Bilder von drinnen in die Welt zu twittern.
16:47 Uhr: „Noch 15 Minuten“
Man spürt ein gewisses Maß an Hektik. Wird alles reibungslos verlaufen? Es hat alles wunderbar funktioniert - ein zweites TdoT stellte sich nicht ein.
17:08 Uhr: „Jetzt geht der Andrang los!“Nachdem die erste Hürde (die Hofeinfahrt) geschafft ist, gilt es jetzt, durch den Eingang mit der im Internet erworbenen Karte oder mit einer Ehrenkarte hereinzukommen.
Es dauerte nicht lang, bis auch „Prominente“ das Feld betreten. „Jumbo“ Schreiner war pünktlich, Raab‘s Showpraktikant Elton nahm es mit der Zeit nicht sehr genau und ließ es auch fragenden Fans spüren.
17:47 Uhr: „Die meisten sind drin“
Nach einer guten dreiviertel-Stunde waren die meisten der ca. 1500 Freunde* auf dem Gelände der Reifenfirma und warteten auf die Ankunft ihrer Stars, welche die restliche Zeit bis zum Start des Filmes überbrücken sollten.
Zum Glück haben wir uns alle aus dem Forum wieder gefunden!
Dann war es endlich so weit. Viertel nach sechs kamen sie mit ihrem Opel Rekord mit Anhänger. Das Gedränge auf dem Hof war gigantisch. Kaum einer, welcher nicht versuchte, mindestens ein Bild von dem Gespann zu schiessen.
Als wir uns dann um ca. halb sieben in die Reifenhalle begeben, um noch einen guten Platz zu erwischen, warteten wir. Nach ca. 40 Minuten bewegte sich ein undefinierbarer Haufen, begleitet von zahlreichen Lampen, Plüschmikrofonen und Rufen der Freunde*, in Richtung Leinwand. Sie haben es also geschafft, sich aus dem Opel durch die Wand von Fotografen und Kamerateams zu bewegen. Geschätzte Geschwindigkeit: 1km/h.
Nach einer relativ kurzen Ansprache der einzelnen Ludolfs und Produzenten, der lang ersehnte Film, welcher in den insgesamt 95 Minuten keine Langeweile aufkommen ließ.
21:21 Uhr: „Und fertig ist der mit Abstand beste deutsche Film 2009!“
So lautete mein Resümee kurz nach dem Film. Aber ich habe meine Meinung geändert.
Es ist mit Abstand der beste (deutsche) Film nach Michael „Bully“ Herbig‘s „Der Schuh des Manitu“! Aber das muss jeder für sich abwägen.
Nach dem Film gab es noch abschliessende Danksagungen von den Ludolfs und ein Auftritt des gesamten Produktionsteams.
Dann ging sie los - die Jagd nach Autogrammen und Bildern. Währenddessen entschloss sich RPR1, auf der anderen Seite der Halle Partyfeeling aufkommen zu lassen.
21:39 Uhr: „Nach dem Film sind einige Autogramme für die Ludolfs zu verteilen; der Rest feiert mit RPR1 und "All summer long" von Kid Rock.“Wir hatten uns draußen vor der Reifenhalle wiedergefunden, als in der Halle Kid Rock sein Lied „All summer long“ zum besten gab. Die Ludolfs inzwischen, umringt von vielen Freunden* und Kamerateams, haben grosse Freude an ihrer Beliebtheit.
21:54 Uhr: „Drinnen spielt Musik, draußen herrscht Festzeltstimmung ;)“
Die Stimmung in der Halle reichte aus, um auch den Außenbereich gut zu unterhalten. Es herrscht angenehme Festzeltstimmung, als wir auch noch ein Mitglied entdecken, welches trotz Pannenserie am Fahrzeug noch rechtzeitig zum Film angekommen ist.
22:22 Uhr: „Auch in der Halle wird die Premiere mit "It's raining men" gefeiert“
Nur mal kurz in die Reifenhalle geschaut - die Menschentraube um den Ludolfs lichtet sich und machen Platz für Interviews der anwesenden Presse, welche Erstaunlicherweise recht zügig fertig waren.
Nach einiger Zeit mischten sich auch nach und nach die Ludolfs unter die Menge.
Den Anfang macht Horst-Günter, der mit seiner erfrischend-fröhlichen Art nicht nur die Anwesenden Freunde* überraschte. „Ich würde sofort wieder nach Italien fahren“, so seine Worte - das glaube wir ihm.
Wie wir später von Claudio erfuhren, hat Günter den Ausflug nach Italien wirklich genossen, so hat er sich z.B. nicht von der Produktionsfirma von seinem Strandgang stören lassen und diesen ungehindert mit langer Latzhose fortgesetzt. Horst-Günter bekam sogar ein perlenverziertes Erkennungszeichen von einem Mitglied unseres Forums geschenkt.
Aber dann tauche Onkel Manni auf. Symbolisch für einen Hamburger, war er dabei, einen Fischbrötchen zu essen. Als Onkel Manni aber fotografiert werden „musste“, hatte er die Wahl, sein Fischbrötchen in seine Jackentasche zu stecken, oder es an ein anderes Forenmitglied abzugeben. Er entschied sich natürlich für letzteres. Wenn er es schon mal in der Hand halte, „kannst Du auch ruhig ‘n Stück abbeissen“, sagte Onkel Manni in seinem Hamburger Dialekt.
Dann war auch Uwe aufgetaucht. Er war fleissig dabei, seinen Ruf als Casanova zu unterstreichen, was ihm auch ohne Zweifel gelang. Ja, manchmal reicht auch keine Vorwarnung, denn Uwe „hat sich an mir festgesaugt“, berichtete eine Fanin.
Als dann auch noch Manfred erschien, waren nahezu alle Brüder auf dem Platz und erfüllten (fast!) alle Wünsche der Freunde*. Ob ein Autogrammwunsch auf T-Shirts, Plakaten, DVDs, (Koch-)Bücher und sogar BHs, alle wurden erfüllt. Sogar das Erkennungszeichen vom Forum hielt er stolz in die Kamera.
23:24 Uhr: „Der Opel Rekord hat jetzt seine wohlverdiente Ruhe“
So neigt sich der Abend dem Ende zu, viele Freunde* haben sich schon auf dem Heimweg gemacht und auch der Opel findet seine lang verdiente Ruhe für heute auf dem Platz der Reifenfirma.
Dankeschön für diesen schönen Abend!
Ein ganz großes Dankeschön geht an sämtliche Freunde*, die sich mit mir die Premiere angesehen haben und allen, die ich auf dieser Veranstaltung persönlich kennenlernen durfte!
Auch ein ganz großes Dankeschön geht an das gesamte Team von Preview Production, ohne die wäre ein Tag, wie ich ihn erleben durfte, nicht möglich gewesen!
Ebenfalls Danke sagen möchte ich den gesamten Sponsoren, ohne die der Film und das Premiere-Event mit solch vielen Freunden* nicht möglich gewesen wäre!
Nicht zuletzt auch ein riesengroßes Dankeschön an die Ludolfs, die mich mit ihrer sympathischen und lockeren Art einfach begeistern und ich hoffe, eines Tages auch ein wenig Ludolf zu sein.
*Freunde: Die Ludolfs haben keine Fans. Sie haben Freunde.
