Aus LudolfsLexikon
Fahrzeugpflege ist ein sehr umfangreiches Gebiet, auf welchem sich Manfred Ludolf ja sehr gut auskennt. So erklärt er uns zum Beispiel genau, wie man Ledersitze fachmännisch reinigt und diese am Ende der Aktion auch noch gut nach Honig riechen (was scheinbar für Autoledersitze sehr wichtig ist...). Evtl. sollten Sie vor dieser Reinigungs-Prozedur den Imker Ihres Vertrauens zu Rate ziehen, falls Sie das Autoledersitzpflegemittel selbst herstellen wollen... Um einen "Elchtest" a la Ludolf durchzuführen, besorgen sich die Männer vom Dernbacher Schrott-Kollektiv zwei betagte Volvo, dies ist zum einen ein Volvo "Bertone" und zum anderen ein Volvo "164". Beides sehr schöne Fahrzeuge, welche optisch eigentlich noch sehr gut aussehen. Nach Mannis Auffassung mangelt es aber scheinbar den Ledersitzen der Fahrzeuge an der nötigen Pflege. Also kümmert er sich vor irgendwelchen "Elchtests" erst einmal um die Sitze, denn wenn die Autos "auf der Strecke" bleiben, sollen wenigstens die Sitze noch gut aussehen).
Wenn auch Sie Ledersitze in Ihrem Fahrzeug haben und diese "mal richtig" reinigen wollen,dann beginnt jetzt eine Kurzunterweisung in Autoledersitzpflege! Aber lauschen wir doch einfach mal Mannis Original-Aussagen während des Ledersitzpflegelehrganges: " Es ist die Frage, ob ich es normal hinkriege oder die Bürste nehmen muss", sagt Manfred, während er mit einer Hand über einen Sitz "streichelt". "Ich glaub, ich brauch die Bürste", erkennt der Ledersitzpflegeprofi. Aber zuerst kommt der Staubsauger zum Einsatz und Manni kommentiert auch dieses Vorgehen ausgiebig: "Die ganzen Krümel müssen weg. Krümel zerkratzen die Ledersitze. Leder muss mindestens zweimal im Jahr gemacht werden, wenn der Wagen in der Sonne steht, sogar viermal machen. Wenn die kleinen Krümelchen drinnen sind, ist es wie ein Schmirgelbrett. Dawegen saug ich schön kräftig mal diesen Krümel weg". Aha, wenn sich auf Ihrem Autoledersitz mal ein Krümel befindet, sofort kräftig wegsaugen! Und weiter geht´s mit Mannis Autoledersitzpflegetipps: "Ausgesaugt ist schon mal, jetzt mit "Mittel" einsprühen, dann nimmt man die Bürste und wischt danach alles wieder weg. Es soll eine Pflege sein und keine Vernichtung", meint Manfred L. "Immer schön in die Poren reiben, das ist ein spezielles Kunststoffreinigungsmittel. Auf dem Tuch sieht man dann was abgeht, was 15 oder 20 Jahre drinne war und diese Bürste hab ich extra ausgesucht und als gut befunden! ", (noch immer O-Ton Manfred Ludolf). Und weiter lassen wir uns von ihm belehren: " Jetzt kommt "Konversierung" drauf, das ist das wichtigste!" Nach dem Öffnen einer kleinen runden Dose, können auch Sie, wie "Konversierer" Manni, daran riechen und "Ha, das riecht klasse nach Honig" ausrufen. Also handelt es sich scheinbar um ein Konservierungsmittel mit Honig. "Das muss ein hochwertiges Mittel haben. Ich hab mal flüssig und einmal eins, aber nicht zu dick auftragen!!", teilt uns der Lederpflegeprofi mit." Die "Konversierung" ist unwahrscheinlich wichtig für die Haltbarkeit des Materials! Die ganze "UVC-Strahlung" (!) da, das Sonnenlicht, das macht alles kaputt. Der Wettereinfluss und alles, das macht das Material brücjig und hart. Und hartes Leder ist nicht schön! Endpolierung mit dem Mikrofasertuch, die Mikrofasern machen das besonders sauber und nehmen das Fett weg, das man nicht auf der Hose haben will! Sieht wunderbar aus und riecht anständig nach Honig!"
Was will uns Manni damit sagen? Autositze müssen "anständig" riechen und zwar nach Honig. Schnüffeln Sie doch auch mal an Ihren Autositzen, wenn diese nach allem, nur nicht nach Honig riechen, stimmt was nicht. Jetzt haben wir wieder was gelernt, oder ?
(Auszug aus Blitzers : "Hier steht was über Manni drin...")