Aus LudolfsLexikon
Bei einer "Abwrackdarbietung" für den Jahresrückblick eines privaten TV-Senders (der mit dem bunten Bällchen), in welchem ein mehr oder weniger gut informierter "Talkmaster" in dezentem schwarzen Anzug und schwarzer Krawatte wieder einmal einen Moderationsversuch unternahm, zeigten Manfred und Uwe Ludolf ihr Können. Aber fangen wir von vorn an. Durch die mittlerweile aufgebrauchte, staatliche Abwrackprämie animiert, stellte der bereits erwähnte "Talkmaster" im Jahresrückblick 2009 auch die Autoverwertung Ludolf vor. Mit mehreren Fahrzeugen, bzw. Übertragungswagen rückte die, vom "Bällchen-Sender" beauftragte Produktionsfirma in Dernbach an. Selbstverständlich war ebenfalls ein freiwilliger Beobachter unseres "Ludolf-Forums" vor Ort, der einen zeitnahen Bericht über die Tätigkeiten des Aufnahmeteams und der Brüder Ludolf in das Forum stellte. Natürlich durch Bildmaterial belegt und durch fröhliches Winken in die Kamera des Forumsmitgliedes durch Manni L. bestätigt. Da es sich bei dem vierstündigen "Jahresrückblick" um eine Aufzeichnung handelte und deren Ausstrahlung in die Stuben der interessierten Zuschauer ab 20:15 Uhr erfolgte, musste die "Ludolfsche Abwrackschlacht" natürlich in den Abendstunden gedreht werden, um möglichst realistisch zu wirken (es gibt noch immer Leute, die glauben, dass die Sendung am Freitag den 04.12.2009 Live war...). Egal, jedenfalls wurden von dem Moderator, welcher wie schon erwähnt, im "Bestatteroutfit" die Zuschauer durch die Tragik des noch nicht ganz vergangenen Jahres 2009 schleifte, die Brüder Ludolf "beauftragt" einen 10 Jahre alten Opel "zu schlachten".
Und hier kam der große Knaller ! Der Besitzer des Opels wusste nicht von der Ausschlachtaktion seines Fahrzeuges, denn seine Frau und sein Sohn hatten das in aller Heimlichkeit zusammen mit dem privaten Bällchen-Sender vorbereitet! Solche Leute müssen beim CIA arbeiten, sonst klappt sowas nicht.... Ha, welch eine Überraschung für den armen Mann, der sein Auto auf dem Monitor sah, bzw. mit ernster Mine und hochrotem Kopf zusehen musste, wie Manni und Uwe mit brachialer Gewalt die zuvor von den Schrauben befreiten Teile seines blauen Autochens entfernten. Oder war die vordere Stoßstange des Opels so locker, dass Manni diese einfach per Hand abnehmen konnte? Ebenso die Kotflügel, die Heckklappe oder die Motorhaube, welche jeweils nur von ein oder zwei Schräubchen "gehalten" wurden? Auch die Fahrzeugtüren konnte Uwe ohne jegliches Werkzeug abnehmen... Der Autobesitzer sollte doch froh sein, diesen Schrotthaufen los zu sein. Aber er wusste ja nichts von dieser "Abwrackaktion" und wahrscheinlich hat er sich auch nichts dabei gedacht, als er vor der Sendung (Aufzeichnung) zur "Maske" musste und mit einem Mikrofon "verkabelt" wurde. Ist doch völlig normal als einfacher Zuschauer, oder????
Nach einer kurzen Begrüßung via Kamera und Monitor durch die vier Schrottlerknaben an ihre Freunde (...wir haben keine Fans), ging das muntere "Schlachten" auf dem Hof der Autoverwertung Ludolf auch schon los! Wie oben beschrieben, fielen die Teile fast von selbst vom Opel, nur durch Mannis gezieltes "Spröngen" der Airbags konnte der Zuschauer feststellen, dass der Opel tatsächlich nicht mehr benötigt wurde. Obwohl, auch Uwes "Vorschlaghammerdarbietung" auf dem Dach des blauen Opels verdeutlichte, dass die Kiste in die Schrottpresse wandern würde. Auch Manfred Ludolfs lustige "Radkastenflexaufführung" vermittelte dem Zuschauer irgendwie das endgültige Ableben des Fahrzeuges. Demzufolge war die "Bestatterverkleidung" des Moderators, der übrigens Johannes Heesters oder so ähnlich hieß ( ...nein, der berühmte Johannes Heesters kann es nicht gewesen sein. Der hatte an diesem Abend wohl mit den Vorbereitungen seines 106ten !!!!! Geburtstages genug zu tun). Also dieser Johann, oder so, zeigte die Brüder Ludolf bei ihrem zerstörerischen Alltagsgeschäft, eben dem Verschrotten von Autos und wies die Zuschauer im Saal, sowie vor den Fernsehgeräten auf Deutschlands berühmtestes Autoverwertung hin (wie dies im Laufe der Jahre schon dutzende vor ihm im TV gemacht haben...). Jedenfalls wurde der Opel etwas zerstückelt und der arme, ahnungslose, verkabelte und geschminkte Fahrzeugbesitzer bekam als Trostpflaster einen VW-Golf. Warum eigentlich kein Fahrzeug der "gebeutelten" GM-Tochter Opel ?????
Nun kam wohl die absolute "Nullnummer" des Abends!
Der Mann im "Sargträger-Anzug" bedankte sich bei den Brüdern aus Dernbach und zeigte dem interessierten Fan (also Freund) der Schrottlerknaben sein fundiertes Wissen über die "Mitwirkenden" im ansonsten trostlosen Jahresrückblick 2009. Er verabschiedete sich bei den Ludolfs mit den Worten: "Danke an Uwe, Manni, Günter und PAUL, oder wie DIE sonst noch heißen..."
Jetzt kommt doch die Frage auf, wer ist PAUL ??????????????????
Etwa ein Kameramann, ein Nachbar der Ludolfs, oder ein neuer, bislang nicht erwähnter Bruder der Schrottgurus aus dem Westerwald? Oder verwechselte der "Bestatter" den Familien- und Firmenmanager Peter Ludolf mit Paul Ludolf, der in den Jahren 1813-1895 lebte und den Beruf des Kardinales ausübte ?
Wir wissen es nicht....
Jedenfalls zeigte es wieder einmal, dass auf die Brüder Ludolf Verlass ist und der "Man in black" (auch scherzhaft "Moderator" genannt), sich keine Namen merken kann...