Gondel

Aus LudolfsLexikon

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Eine Gondel ist ein venzianischer Bootstyp, der wahrscheinlich das erste Mal im 11. Jahrhundert irgendwo in Venedig gebaut wurde (wer weiß?). Dieses Bootchen hat eine Länge von 11m und eine Breite von 1,50m (oder natürlich als Miniatur, die sich sicherlich auch irgendwo in einem Ludolfschen Modellfahrzeughaufenaufbewahrungszimmer findet). Da die Herren Ludolf, jedenfalls Uwe, Peter und Manni irgendwie einen Hang zur Seefahrt hegen, wie man es ja schon in der Folge in den Niederlanden sah, mieten sie sich gerne Wasserfahrzeuge (Boote) und stechen in See (oder in Fluss?). Hier haben sich die drei in ein, von einem Bootsverleih geliehenes Motorboot gehievt und Manfred steuerte das Schiffchen. Manfred als Kapitän, da hätte er auch eine Eheschließung vollziehen können! Wer also Heiraten möchte, bringt ein kleines Boot mit nach Dernbach, lädt Manfred Ludolf ins Auto und fährt zum Rhein. Dort dann den mitgebrachten Klein-Kutter ins Wasser, Manni ans Steuer (oder Ruder), ein paar Meter rausgefahren und dann einfach zu einander "ja" gesagt. Manni gibt als Kapitän seinen Segen und Sie sind verheiratet (ob diese Ehe vor Gott und dem Gesetz dann auch gültig ist, bleibt zu bezweifeln... Aber Kapitäne dürfen Trauungen vollziehen und wer das Bootchen lenkt, der ist ein Kapitän (und wer kann schon von sich sagen, er wäre von Manfred Ludolf getraut worden?). Aber egal,wer wem den Segen gibt. Die Ludolf-Buben haben jedenfalls irgendwie einen Hang zur Seefahrt und waren ja auch für ihren Kinofilm in Venedig (dort wo die Gassen immer überschwemmt sind, und die Bewohner sich scheinbar über das Hochwasser freuen und singen...). Uwe und Manni in einer Gondel! Da macht sich Manfred Gedanken über Verkehrszeichen und Zehbrastreifen auf den dortigen Wasserstraßen, während Peter und Horst-Günter (!) durch die wenigen trockenen Gassen dort laufen und sich irgendwelche Balkone ansehen. Peter finden das romantisch und Günterchen schnickt seine Kippen in den Kanale-Grande. Ob die beiden Balkon-Bewunderer auch in einer der dortigen Gondoliere durch die italienische Massentourismusmekka gefahren werden, wissen wir (noch) nicht. Eher unwahrscheinlich, da Peter ja schon in Holland eigentlich nicht ins Boot klettern wollte (auch hier verwies er auf sein kaputtes Knieteil, was aber keinen richtig interessierte, er musste mit).