Feuerlöscher

Aus LudolfsLexikon

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Sie haben auch eine alte "S-Klasse" rumstehen und der Bock mag um´s verrecken nicht anspringen und trotz erheblicher Bemühungen will die Karre einfach nicht? Dann zünden Sie die Kiste doch einfach an und testen Sie mal, ob Sie mit zwei handelsüblichen Feuerlöschern den Fahrzeugbrand löschen können. Die Brüder Ludolf haben sich eines solchen Problemes mit etwas Spiritus und einem Feuerzeug entledigt, machen Sie es genauso!

Fahren auch Sie mit Ihrem Abschleppwagen, wie, Sie haben keinen? Hat doch heute fast jeder! Also gut. Schaffen Sie den alten Daimler irgendwie zu einem abgelegen Ort Ihrer Wahl, wo möglichst keine zu enge Bebauung herrscht, schütten Sie eine Flasche Spiritus in die Karre und füllen noch ein Fläschchen mit der leicht entzündlichen Flüssigkeit.
Peter und Manni mit dem Halonlöscher und dem Pulverlöscher
Manni beim Versuch das Feuer mit dem Halonlöscher zu löschen
In den Flaschenhals stecken Sie einen alten Lappen, zünden diesen an und werfen das Fläschchen in den bereits glimmenden Benz. Wusch! Er brennt in (halb)voller Ausdehnung, geil! Nun warten Sie noch einen kleinen Augenblick und dann, ja dann darf Ihr jüngstes Familienmitglied mit einem 2 kg Halonlöscher seinen ersten Löschversuch unternehmen. Bald wird das Feuerlöscherchen leer sein und der Daimler brennt noch immer... Jetzt kommt ein etwas schwereres "Geschütz" zum Einsatz. Ein PG6 (Pulverlöschgerät 6 kg Inhalt). Sicherung raus, ran an den Brand und Pulver marsch. Aha, Angst vorm Feuer und einen zu großen Abstand gehalten. Ergebnis: 6 kg Pulver weg, Feuer noch da. Also müssen jetzt die bereitstehenden Profis ran! Rufen Sie die 112 (früher rief man bei sowas "Feuer", heute hundertzwölf...). Und da sind sie schon, die Männer von der Wehr! Wie lautet schon das alte Feuerwehrlied: "Und ruft die Glocke uns zum Brand, so steh´n wir alle Hand in Hand...". Angriffstrupp vor, Löschmittel aufgebracht und schwupps ist das Feuerchen aus !

Also, zu den Risiken und Nebenwirkungen eines Fahrzeugbrandes, lesen Sie Ihren Versicherungsvertrag oder fragen Sie Ihre Feuerwehr oder Ihren Ortspyromanen...