Aus LudolfsLexikon
Ein wichtiges Untensil in der Ludolfschen Küche und auch an den verschiedensten Orten, an welchen Chefkoch Peter L. seiner Kochleidenschaft nachgeht, ist der Dosenöffner. Hier handelt es sich nicht um einen Dosenöffner, der elektrisch angetrieben ist, wie diese neumodischen Dinger. Nein, es ist ein Dosenöffner welcher ohne Strom und somit ökologisch funktioniert. Man könnte ihn deshalb auch "Öko-Öffner" nennen. Tun wir aber nicht! Wir nennen ihn "den mit dem Aua-Effekt". Warum Aua-Effekt ? Ganz einfach, weil bei fast jeder Benutzung dieses Teiles ein leises (oder lauteres) Aua vom Benutzer hörbar ist. Das Aua oder auch einfach Au, kommt daher, weil man sich beim Einschlagen des Dosenöffnerdornes in die Dose garantiert irgendwie weh tut. Meist schmerzt die Hand, welche zum Draufschlagen auf den Dosenöffner benutzt wird. Um dies zu umgehen kann natürlich auch ein Hammer oder eine Kardanwelle zum Schlagen benutzt werden, aber ein richtiger Mann (oder Frau) spürt ja laut Peter L. keinen Schmerz und haut bedingungslos mit der Hand auf den Öffner. Schwupps ist nach dem dritten oder vierten Versuch auch schon der Dorn in den Dosendeckelrand eingedrungen, ein kleiner Schmerzensschrei ausgestoßen oder ein Fluch unterdrückt, und die Dose kann durch Drehbewegungen (wenn man die Hand noch bewegen kann) geöffnet werden. Diese Aktion kann man mit einem modernen Dosenöffner gar nicht erleben und deshalb sollte in jedem Haushalt mindestens ein Dosenöffner mit Aua-Effekt vorhanden sein.