Das Ludolf-Camp

Aus LudolfsLexikon

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Nachdem es jetzt ja wieder das "Dschungel-Camp" zu sehen gibt, haben sich einige Ludolf-Fans gefragt, warum man nicht die Brüder Ludolf, oder zumindest Manni dorthin eingeladen hat. Manfred Ludolf, der Mann, der manchmal im (Wester-) Wald übernachtet, welcher nach eigener Aussage ein echter Naturbursche ist und beim morgendlichen "Jogging" die Kühe auf der Weide fröhlich grüßt. Ja, warum nur? Hätte er vielleicht zu gute Chancen als Gewinner aus diesem "Camp" hervorzugehen?  Wenn man sich die Bewohner des "Dschungel-Camps" mal näher betrachtet, na ja... Zum Beispiel Eva Jacob, von den legendären "Jacob-Sisters". Mit 67 schickt man diese blonde Schönheit aus dem Land der Sachsen, welche mit ihren Schwestern mit Welterfolgen wie "Adelheit schenk mir einen Gartenzwerg" zu Ruhm und Reichtum gelangte, ins Reich der wilden Tiere und fleischfressenden Maiglöckchen. Na gut, sie hat Erfahrung mit erbarmungslosen Bestien, besitzt doch jeder der drei noch verbliebenen Jacob-Sister einen weißen Pudel. Und wenn solch ein verkappter Kampfund den wöchentlichen Hundefrisör-Termin nicht gerne wahrnimmt, dann kann diese Situation schon durchaus gefährlich werden.   

Was aber noch interessanter ist, warum sollen die Ludolfs immer irgendwohin, um sich zu präsentieren? Warum schickt man nicht irgendwelche E-Promis einfach in die Mittelstraße 2 zur Autoverwertung Ludolf? Dort könnten die "Stars" richtige Abenteuer erleben, wenn man ihnen zum Beispiel zur Aufgabe machen würde, einen alten Opel Kadett aus den reichlich vorhandenen Ersatzteilen zusammen zu bauen und das Autochen auch wieder fahrbar zu machen. Wer keine Ahnung vom Dschungel hat und sich dort trotzdem aufhält, der sollte auch einmal Beweisen, dass er kein technisches Verständnis hat. Jedenfalls könnten Uwe und Manni wichtige Tipps und Ratschläge geben, wie ein Auto funktioniert (oder wieder funktionieren sollte), Peter könnte sich um die Ernährungsfragen der "Stars" kümmern und Horst-Günter könnte den Fans der "Ludolf-Camp-Bewohner" telefonisch mitteilen, ob sich deren göttergleichen Idole noch am Leben befinden, oder bereits unter Peters Auspuffhaufen für alle Ewigkeiten verschollen sind. 

Ginge man von einer Woche "Ludolf-Camp" aus (länger sollte man eigentlich nicht beötigen, um ein Auto wieder fahrbar zu machen), dann könnten sich die "Hol mich hier raus, ich bin ölverschmierter Ex-Promi" auch in den reichlich vorhanden Autowracks auf dem Hof der Ludolfs ihr Nachtlager bauen. Selbstverständlich muss niemand auf Komfort verzichten, denn wie beim "Dschungel-Camp" ebenfalls, befindet sich ja auch in Dernbach am Ort des Geschehens in direkter Nähe ein Hotel. Und wenn es mit der Nahrungssuche an einem Tag mal nicht so klappt, dann kann ja entweder Peter ein paar Nudeln heimlich in die Werkstatt schmuggeln oder man lässt sich halt was vom Schlemmer-Imbiß holen. Also hätte das "Ludolf-Camp" doch sehr viel Ähnlichkeit mit dem "Dschungel-Camp"...