Belgische Vogelexpedition...

Aus LudolfsLexikon

Wechseln zu: Navigation, Suche

Dass Manfred Ludolf ein großer Naturfreund ist, hat er ja schon des Öfteren unter Beweis gestellt. Auch beim "Kurzurlaub" in Belgien, welchen die Brüder auf ihrer Fahrt nach England machen, zeigt Manni wieder einmal sein fundiertes Wissen, dass er gerne seinem staunenden Bruder und "Mitwanderer" Horst-Günter bei einer " 2-Personen-Belgien-Safari" durch die herrliche Natur vor der Nordseeküste übermittelt...

Bevor beide jedoch das Naturschutzgebiet betreten, sieht Manni erst einmal eine Holztafel, die auf das NSG hinweist und schon erkennt er, dass hier auch Vögel sind! Um mal wieder was zu lernen, geben wir hier den lehrreichen Originaltext des Vogelkundlers Manfred L. wieder, also denn: "Da ist ne Informationstafel, da sind Vögel drauf, da geht es hier hoch", meint Manni und er, sowie Günter schreiten auf dem einzig sichtbaren Pfad zur Expedtion ins Tierreich. Und weiter geht´s mit Manfred´s Aussagen: "Wir wollen ein paar Vögel finden und vielleicht noch ein paar schöne Exemplare sehen". Aha, Manfred will also ein paar Vögel sehen. Dies sollte ihm und seinem Bruder dort im Vogelschutzgebiet wohl gelingen... "Beobachten ist das Wichtigste, bei so ne Suche nach Vögel. "Ah, ein Liebespaar!", ruft Manni aus, als er ein engumschlungenes Pärchen der "Spezies Homo Sapiens" erblickt. "Auch zwei Möwen, die sind bestimmt auch ein Liebespaar, die mögen sich auch". erläutert Manfred die Situation. Vielleicht handelt es sich auch um gefiederte Spanner, die nur sehen wollen, wie sich die Paarungsvorbereitungen des menschlichen Liebespaares fortsetzen? "Jetzt tief reingehen, richtig tief reingehen", das sind nicht etwa die Worte der bereits "gefiederten Spanner", sondern die von Manni L. als er mit Günter durch mannshohe Gräder und Büsche zu einem, der dort zahlreichen Holzstegeam Ufer geht. Und schon findet Manfred einen Steg, auf dem er sich sofort, zwecks weiterer Vogelbeobachtungen, zusammen mit dem Latzhosenträger Horst-Günter niederlässt. Obwohl Günter zuvor äußerte, dass er bezweifle ob der Steg überhaupt "hält" (...ich hab vor kleinen Sachen Respekt...), legt er sich hinter den bereits sitzenden Manni und versucht mittels "Fingerplätschern" im Wasser, einen Fisch zu fangen. Natürlich wird das nix, aber die beiden wollen ja nicht angeln, sondern Vögel beobachten. Total begeistert von der Artenvielfalt und der überaus herrlichen Natur meint Manni: "Günter ist das nicht fantastisch? Die ganz Landschaft, die Flauna und Flora und die Vögel hier. Das sind  aber das andere, was wir Enten dachten, sind Möwen. Nur Möwen, braune Möwen!" Scheinbar etwas enttäuscht über die Tatsache, dass Manfred keinen Steinadler oder Albatros, sondern "nur Möwen" gesichtet hat, setzen beide ihre Wanderung fort.

Und wieder gelangen sie an das Hinweisschild zum Naturschutzgebiet (entweder diese NSG ist ziemlich klein, oder die beiden Dernbacher waren zu bequem um noch "tiefer" einzudringen...). Jedenfalls hockt auf dem Holzschild ein scheinbar gelanweiltes grünes Insekt, welches von Manfred sofort als "Grashüpfer" idendifiziert wird. Der "Grashüpfer" klettert eine Weile auf Manfred herum, bevor dieser ihn wieder auf den Pfosten der Holztafel setzt. Und was macht dieser bekloppte "Grashüpfer"? Runterfallen... "Oh, der kleine "Plurtiechen", meint Manfred (was um Himmelswillen ist ein "Plurtiechen"????) und er trägt das (oder den?) "Plurtiechen" ins Gras. Hier sollte  eigentlich kein Vogel in der Lage sein, Mannis "Plurtiechen" zu erwischen und auf gnadenlose Art aufzufressen, wie Horst-Günter dies zuvor befürchtete. Weiter geht die Expedition der beiden Ludolf-Brüder durch die behördlich geschützte belgische Landschaft. "Kuck doch mal hier, Günter! Da haben wir drei Arten schon alleine von den Möwen: Die "Schreimöwe" die "Normalmöwe", die "Braummöwe". Hier haben wir dann noch die "Tauchenten". Siehste wie die abtauchen, ab und zu komplett tauchen?", befragt Manfred sein "Günterchen". Freilich sieht Günter wie das schwarze Blesshuhn nach irgendwelchen Wasserpflanzen sucht!...

Natürlich bezieht sich der Manfred-Ludolfsche-Biologieunterricht nicht nur auf exakte Auskünfte, sondern auch auf gezielte Fragestellungen! Deshalb befragt er Horst-Günter, ob dieser eigentlich weiß, warum so viele Vögel hierher kommen. Die ehrliche Antwort des "Probanden" lautet darauf schlicht und einfach: "Warum?". Hier folgt dann wieder die fachlich korrekte Auskunft des selbsternannten Vogelwissenschaftlers Manfred: "Kuck mal die ganzen Beeren. Hier haben wir die Heidelbeeren, da hatten wir die Himbeeren, Brombeeren und die Holunderbeeren, die wir in Mutter hatten. Also die hatten wir alle, die haben Massen Beeren"...

Bisher folgten Mannis Worten keine Taten, dies ändert sich aber, als er Horst-Günter lautstarke Entengeräusche mittels absonderlicher "Backenluftpressgeräusche" demonstriert (hier sind natürlich die "Backen" im Gesicht gemeint!). Nach dieser akustischen Einlage verlassen beide das Naturschutzgebiet, was die "Flauna und Flora" gewiss nicht ungern sah...

Angekommen bei ihren Brüdern Uwe und Peter erschreckt Manni erst einmal über das dort, über dem Grill schaukelnde (und fast verbrannte) "Dosenbierhähnchen"...

Dazu aber mehr in "Blitzer´s Rezept": "Dosenbierhähnchen" im Ludolf-Forum (Forum auf der Homepage der Brüder Ludolf)