Aus LudolfsLexikon
"Monsterburger"...
...und Dernbach (bei Dierdorf !!) schwitzt weiter. Ob natürlich ganz Dernbach schwitzt, weiß niemand so genau, aber Horst-Günter und Peter Ludolf stöhnen über diesen Sommer. Doch Petrus hat ein Einsehen mit den durchgeschwitzten Burschen und sendet ein Sommergewitter! Dies nutzt Peter, um sich in "voller Montur" unter der überlaufenden Dachrinne neben der Werkstatt zu erfrischen. Das bedeutet nichts anderes, als dass er nach dieser kostenlosen Dusche von Kopf bis Fuß, inkl. schwarzem Pullover und blauer Arbeitshose durchgeweicht ist. Seine Einladung an Uwe und Manni, auch unter den "Wasserfall" zu kommen, lehnen beide zum Erstaunen von Peter ab. Manni meint, Peter hätte einen an der Rassel und Uwe versucht mit einem Staubsauger (oder Industriesauger??), die Wassermassen aus der Werkstatt zu entfernen, welche sich durch die HIntertür mangels Ablaufmöglichkeit ihren Weg zur Hebebühne gesucht haben. Nach kurzer Besprechung finden die Brüder einen Weg, künftigen Wolkenbrüchen den Einlass in die Werkstatt zu untersagen. Einfach neben der Tür ein wenig umräumen, dann kann das Wasser auch ablaufen. Das Manni heimlich seinem Bruder Peter zu verstehen gibt, dass Uwe ein "Stinkstüfel" ist, muss ja keiner wissen... Nach dieser Aktion muss Peter halt auch mal wieder was arbeiten, sonst wird Günterchen bald "sauer"! Also rauf auf den Auspuffberg und Teile geholt.
Aber nun ist das fast unvorstellbare (wieder einmal) eingetroffen! Peter, der mutige Bezwinger des selbstgebastelten Auspuffberges, machte einen unvorhergesehenen Abstieg vom Monte Auspuffolino. Leider war zu diesem Zeitpunkt die Dernbacher Bergwacht scheinbar nicht erreichbar und somit mussten Uwe und Manni zur gemeinsamen Rettungsaktion Ihres Bergsteigers ausrücken. Ungewohnt schnellen Schrittes eilten sodann die Retter in die große Lagerhalle, um ihren "verunfallten" Bruder aus dessen misslicher Situation zu befreien. Zum Glück wurden bei dieser Folge der Ludolfs keine Szenen des "Bergunfalls" gezeigt und somit die Nerven der Zuschauer geschont... Es ist ja nicht jedermanns Sache, sich solch schwere Unfälle, wie einen angestoßenen Kopf, oder eine "Knie-Auspuff-Kollision" zu beobachten! Jedenfalls berichtet Haufenclimber Peter bei der ersten Unfallaufnahme seinen beiden Rettern von mehr oder weniger großen Schmerzen im "Knieteil". Auch wird der bislang unauffällige Schweiger, Horst-Günter, vom Herrn des Haufenprinzips von dem Unheil, welches dem Strumpflos-Sandalenträger widerfahren ist, unterrichtet. Selbstverständlich denkt Manfred über diesen Unfall nach und teilt seine Meinung, die Brüder müssten eine "Stuntman-Ausbildung" machen, Uwe mit. Der allerdings sieht einen Stuntman in einem riesigen "Monstertruck" sitzen und damit irgendwelche wehrlosen Autos "plattmachen". "Abrollen ist das wichtigste", meine Manni und demonstriert diverse Abrolltechniken im Gemeinschaftsraum. Aber irgendwie hat Peter doch über seinen Absturz nachgedacht und teilt dies Günterchen mit folgenden Worten mit: "Di weißt genau, ein Unfall schläft nicht, ein Unfall ist ein Schicksal...". Wie dem auch sein mag, Manni macht Stuntübungen im Hof und Uwe will einen Monstertruck! Aber bevor Uwe in solch einen PS-Protz klettert, will Familienchefkoch Peter L. erst einmal einen "Monsterburger" für seine Jungens herstellen. "Günterchen, so ein Monstertruck, der hat so ein Monster-Hamburger", sind die Worte, mit welchen er Horst-Günter sein Vorhaben verdeutlicht, jetzt sofort einen oder zwei riesige Hamburger im Sinne eines Monsterburgers herzustellen. Und schon ist Chefkoch Peter L. unterwegs in die Küche, um das nötige "Know-How" zur Monsterburger-Herstellung in den, von Horst-Günter ständig bewachten Gemeinschaftsraum zu transportieren.
Unterliegen Sie auch gerade der Versuchung, solch ein essbares "Monsterteil" herzustellen? Dann besorgen Sie schon mal nachfolgende MBHU´s (Monsterburgerherstellungsutensilien):
1 x Tisch mit bunter Wachstuchtischdecke
1 x Holzbrettchen (das immer und überall verwendbare)
1 x Messerchen )klein, handlich, stumpf und gelbgriffig)
1 x Plastikschüsselchen (mittlere Größe, rund, rot)
1 x Plastikschüsselchen (Roheiaufbewahrungsschüssel in der Farbe Lila, welche in einer orangefarbenen, runden Plastikschüssel steckt, die wiederum in einer grünen, später ebenfalls benötigten, runden Plastikschüssel ihren Platz gefunden hat. Also Ihr Vorrat an runden und bunten Plastikschüsselchen sollte schier unerschöpflich sein. Wie bei Chefkoch Peter L. eben auch).
1 x Plastikschüsselchen (rund, rot und für die Aufbewahrung von geschnittenen Tomaten und Gurken geeignet)
1 x Plastikschüsselchen (rund und blau, darin sollte sich der, für einen Monsterburger gehörende Salat in Blattform befinden, aber erst später..)
1 x Salzstreuer (in der praktischen "Streusalzgröße")
1 x Messer (kleiner grüner Griff, evtl. "Zackenmesser" oder sog. "Wellenschliff")
1 x Grillgabel (weißer Griff, drei große Zacken)
Aluminiumfolie (eine große Rolle sollte eigentlich reichen...)
2 x Aluminium-Formen (sog. Grillschalen in rechteckiger Form)
Butterbrotpapier (gegen Insekten und Zugriff irgendwelcher Rohfleischesser vor dem Grillen)
1 x Gasgrill (rechteckig, welcher auch für das Straußenfilet von Chefkoch Peter L. benutzt wurde)
1 x Gartentisch (wiß, rund, aus Plastik und meist stabil)
1 x Gartenklappstuhl (bunte Auflage, gerne etwas "Durchgesessen")
2 x Plastikgartenstühle (1 x blau und 1 x weiß, mit hoher Rückenlehne, blau-weiß-gestreifte Auflagen betonen das gemütliche Ambiente einer solchen Monsterburger-Grillfete)
1 x Grillbesteck (lange Stiele, dünne Zacken, wackelige Griffe. Haben Sie nicht? Gibt´s zu kaufen dort wo es Wandregale mit Vornamen gibt : "Grillst Du noch, oder isst Du schon..."
Pappteller (weiß, genaue Stückzahl egal)
Kunststoffbecher (weiß, ebenfalls keine Stückzahlbegrenzung)
Papierservietten
1 x Schutzbrille (Schleifbrille mit Gummibandhalterung)
1 x Arbeitshandschuhe (in jedem Baumarkt erhältliche Handschuhe. Je nach Monsterburger-Würzmischung evtl. Säurebeständig)
Die Euphorie ist groß, der Monsterburger wird es ebenfalls, wenn Sie folgende Zutaten verwenden:
Zwiebeln (Menge irgendwo zwischen 2 und 3 Kilo)
Fladenbrot (ca. 1/2 qm. Befragen Sie hierzu Ihren "Dönermann" vor Ort, er kann Ihnen bestimmt ein Brot in Monstergröße besorgen)
Paniermehl (Familienpackung, ca. 2 kg)
6 Eier (bevorzugt werden auch hier wieder freilaufende Eier oder die kostenlosen vom freundlichen Nachbarn, also von dessen Hühnern !!)
3 - 4 kg Hackfleisch (gemischt, aus der durchsichtigen, früher sterilen Metzgerplastiktüte. Oder aus eigener Herstellung (das Hackfleisch, nicht die Tüte!!)
Pfeffer (gemahlen, schwarz oder weiß, egal. Hauptsache aus einem mehrfarbigen Plastikspender)
Tomaten (Menge unbekannt, jedoch reichlich)
Gewürzgurken (der Inhalt eines großen Glases sollte reichen)
Blattsalat (in der Farbe grün, evtl. Eisbergsalat)
Tubensenf ( mittelscharf, große Tube)
Ketchup (aus der praktischen Kunststoffflasche, je größer, umso besser)
Mayonaise (ebenfalls aus einer Plastikflasche, macht schön "prrrffft....", wenn sie leer wird)
Coca-Cola (diesmal kein Cola-Light !!!!!!!!)
Bei der Herstellung dieses Monsterhaften-Stuntman-Burgers kommt wieder das unerschöpfliche kulinarische Wissen von Chefkoch Peter L. zum Vorschein! Der zuvor vom Auspuffberg gestürzte Klettermaxe bereitet in Anwesenheit von Horst-Günter für seine "Stunt-Brüder" und natürlich für sich selbst, eine neue (sehr) große Variante seines uns bereits bekannten "OLBB" (Original-Ludolf-Biker-Burger) zu. Diese neue Kreation ist einfach Gigantisch! Chefkoch Peter Ludolf bastelt den ultimativen "MONSTERBURGER" !
Also nun zur Bauanleitung:
Die Zubereitung des Monsterburgers ist eigentlich ziemlich einfach, wenn Sie erst einmal ein halbes Schwein und ein paar lächerliche Kilogramm Rindfleisch durch Ihren Fleischwolf gejagt haben, um die benötigte Hackfleischmenge herzustellen. Oder Sie beziehen den Monsterhack bei Ihrem örtlichen Metzger, der bei dieser Menge aber unbedingt um Vorbestllung bitten wird.
Lager Sie all die benötigten Zutaten und Untensilien vor sich auf einem Ihrer Tische und holen dann Ihr Lieblingsholzschneidebrettchen aus der Küche und vergessen Sie Ihr kleines, gelbgriffiges Messerchen nicht! Das benötigen Sie nämlich, um die Zwiebeln, die sich ja bereits auf einem Ihrer Tische mit der bunten Wachstuchtischdecke befinden, zu zerteilen. Zersäbeln Sie nun unter den kritischen Blicken eines anwesenden Familienmitgliedes die Zwiebeln und wenn dabei ein Tränchen aus Ihren Äuglein fließt, liegt das wahrscheinlich am Zwiebelsaft. Schneiden Sie die Zwiebelstücke ungefähr in die Größe wie es Zwiebelzerteiler Peter L. auch tut, also ca. 4 x 4 cm große Stücke.Nach dieser tränenreichen Zwiebel-Tortur bedecken Sie den Boden Ihres runden, roten Plastikschüsselchens mit der "Frucht, die das Wasser aus den Augen treibt", also den Zwiebeln, und werfen darauf Hackfleischklumpen, die Sie mit der bloßen (linken) Hand aus der praktischen Metzgerplastiktüte herausholen. Sollten Sie besagtes Hackfleisch evtl. selbst hergestellt haben, entnehmen Sie dies aus dem von Ihnen bevorzugten Lagerungsbehälter (Eimer oder so...). Befindet sich nun das Monsthack im Schüsselchen, schlagen Sie, wie Chefkoch Peter L. sechs Eier aneinander (nein, nicht alle auf einmal. Immer zwei Stück!) und geben Sie den Inhalt der Hühnerprodukte ebenfalls in die rote Platikschüssel. Woran Sie das letzte Ei schlagen, bleibt Ihnen überlassen. Ein Ei bleibt sonderbarerweise meist übrig, beim Eierzusammenschlagen). Jetzt reichlich gemahlener Pfeffer aus dem praktischen Plastikspender über das bislang unvermegte Zwiebel-Hackfleisch-Rohei-Gemisch geben. Bei der Pfefferzugabe nicht zu zaghaft vorgehen, immer rein damit. Jetzt kommt der eigentlich wichtigste Teil der Zubereitung: Das "Mengen", also das Vermischen, der im Schüsselchen enthaltenen Zutaten. Benutzen Sie hierfür Ihre Hände, die an Geschmeidigkeit durch das im Fleisch enthaltene Fett zulegen werden. Auch der Geruchsfaktor der Zwiebelbrocken spielt eine gewlatige Rolle, denn Sie werden noch nach einigen Stunden genau an Ihren Händen riechen, was Sie heute gekocht haben. Übrigens, schön sauber werden Ihre Hände obendrein auch! Also spricht alles für eine "Handvermengung" des, für den Monsterburger benötigten Hackfleisches! Herrlich, wie das klingt! So, als würde man mit Gummistiefeln eine Wattwanderung machen, die vier Nummern zu groß sind...
Fügen Sie während dieses Mischvorganges immer wieder etwas Paniermehl zu dem Fleischbrei hinzu, um die benötigte Festigkeit des Hackfleisches zu erzielen und an Volumen wird der "Monsterhack" ebenfalls zunehmen! Apropos Volumen, Chefkoch Peter L. hat diese Prozedur in der runden roten Schüssel wohl mehrmals wiederholt, da die später ersichtliche Menge an Hackfleisch keinesfalls aus einer einmaligen Herstellung in dem mittleren Plastikschüsselchen stammen kann. Hier ein Tipp: Benutzen Sie am besten eine kleine Kunststoffwanne (die vom "Wannenkartoffelsalat" haben Sie doch noch, oder?).Nach diesem erquickenden Hackfleischkneten versuchen Sie Ihre Finger zu säubern und legen ein großes Stück Aluminium-Folie auf Ihren Tisch (irgendwo wird schon Platz sein). Die Länge des Folienstückes beträgt etwa 60 - 70 cm und sollte somit für das ausbreiten des Hackfleischbreies ausreichen. Senden Sie nebenbei Ihrem interessierten Zuschauer am Nebentisch zu weiteren Familienangehörigen und lassen Sie ihn diesen mitteilen, dass es an der Zeit wäre, den Grill vorzubereiten. Ein richtiger Monsterburger kommt nämlich nicht in den Backofen, sondern auf den Grill! Während dessen bauen Sie einen schönen, hohen Hackfleischberg auf die ausgerollte Aluminium-Folie. Solch ein "Meat-Mountain", wie es die amerikanischen Stunt-Profis (vielleicht) nennen würden, macht Freude und auch die großen Zwiebelstücke darin sind sehr dekorativ. Solange Sie an Ihrem "Berg auf der Folie" arbeiten, werden Ihre Angehörigen (jedenfalls ein Teil davon), draussen im Hof gewiss schon den Grill, welcher übrigens ein Gas-Grill sein sollte, aufgebaut haben und auch ein weißer runder Gartentisch sollte nicht fehlen. Rund um den meist instabilen Gartentisch sollten nun drei Stühle (Klappstühle aus Plastik in verschiedenen Farben bieten sich hier an) gestellt werden. Insofern Sie mehr Monsterburger-Mitesser erwarten, kann die Zahl der Stühle beliebig erhöht werden. Soweit zu den Aussenarbeiten, jetzt geht´s wieder zurück in den Gemeinschaftsraum, in dem Peter L. gerade mit "Hackfleischgemischbergplanierarbeiten" beschäftigt ist. Hier kommt wieder ein Trick des Ludolfschen Küchenprofis ans Tages- bzw. Gemeinschaftsraumleuchtstoffröhrenlicht" zum Vorschein: Benutzen Sie zum Glätten des Hackfleischberges keinesfalls ein Nudelholz! Immer mit der flachen Hand auf den Fleischhügel schlagen, dann wird dieser irgendwann zu einer halbwegs ebenen Fläche und die Aluminium-Folie sollte einigeermaßen gleichmäßig mit dem noch rohen "Hacke-Peter" bedeckt sein. Es ist wohl eher ein Zufall, dass Hackfleisch auch "Hacke-Peter" genannt wird. Man kann davon ausgehen, dass diese Namensgebung ihren Ursprung nicht bei den Brüdern Ludolf hat, sonst gäbe es ja noch den "Hacke-Uwe", den "Hacke-Manfred" und auch den "Hacke-Günter"...
Nachdem nun das Monsterhack geglättet ist, die Kanten der Alu-Folie kunstvoll durch Sie hochgeklappt wurden, geht´s ab nach draußen. Dort warten bestimmt schon die Aussendienstler Ihrer Familie mit knurrenden Mägen auf die heutige Köstlichkeit, die Sie voller Liebe und Zwiebeln zubereitet haben. Irgendwie sollte auch bei Ihnen das Fleisch nicht mehr aus einer einzigen Fläche bestehen, sondern ungefähr in der Mitte zerteilt worden sein. Geben Sie die beiden irgendwie entstandenen Fleischteile, welche jeweils die Größe einer mittlerein Gehwegplatte haben sollten, in sog. "Grillschalen". Also solche rechteckigen, wackeligen Dinger, die man immer an zwei Seiten anfassen muss, sonst knallt das sich darin befindliche Grillgut auf den Boden. Tragen Sie nun, ausser der Verantwortung, noch ein kleines rotes, sowie ein kleines blaues Plastikschüsselchen hinaus auf den Hof und stellen beides auf den weißen Gartentisch. Zum Tragen der beiden Hackfleischbefüllten Grillschalen, sowie des runden Holzschneidebrettchens und dem gelbgriffigen Messerchen sollten Sie Ihren Gemeinschaftsraummitinsassen verpflichtet haben. Jedenfalls bevorzugte Familienmonsterburgerhersteller Peter Ludolf diese Transportvariante. Also wurde Horst-Günter von ihm als Hackfleisch- und Untensilienträger befehligt. Ihr Grillvorbereitungsteam auf dem Hof, sollte auch schon bei Ihnen den Gasgrill angeheizt haben und die beiden Hackfleischplatten können ihrem Bratprozess auf dem heißen Grillrost entgegen sehen. Achten Sie darauf, dass das Fleisch nicht auf den Grillschalen anbrennt. Kann es aber ja eigentlich nicht, da Sie, wenn Sie Chefkoch Peter L´s. Monsterburgerherstellungsanweisungen genau befolgen, die Aluminium-Folie unter dem Hackfleisch gelassen haben. Also das Fleisch auf der Alu-Folie auf die Alu-Grillschalen legen. Ganz einfach!
So kann das zerkleinderte Schweine-/Rindfleisch nicht auf den Alu-Schalen anbrennen (sondern auf der Alu-Folie...). Egal, Sie haben Ihr jüngstes Mitglied des Clans, bei den Ludolfs der liebe Manni, als Grillmeister abkommandiert und der weiß wie´s gemacht wird. Nämlich mit Schutzbrille, Arbeitshandschuhen und geeignetem Hackfleisch-Grill-Wende-Werkzeug, nämlich einer 3-zackigen, langstieligen Grillgabel mit weißen Griff. Schwupps werden von ihm die Fleischplatten gewendet und wenn´s die Grillgabel alleine nicht schafft, für was hat er denn die Arbeitshandschuhe an? Genau, um die "UFO´s" (Unbekannte-Fleischähnliche-Objekte) per Hand zu wenden! Solange das Fleisch bruzzelt, können Sie (oder andere...), die für einen zünftigen Monsterburger benötigten Belegematerialien auf den wackeligen weißen Kunststofftisch stellen. Also Fladenbrot, Ketchup.Tubensenf, Mayonaiseflasche kommen neben die Schüsselchen mit dem Salat, den Gurken und Tomaten. Und natürlich weiße Platsikbecher und Cola. Übrigens können Sie auch längsgeschnittene Gewürzgurkenscheiben auf das Fleisch legen und diese somit Grillen (also matschig werden lassen...).
Der lang ersehnte Moment ist nun endlich gekommen und Sie, sowie Ihre Mitgriller können den 1/2 qm Fladenbrot zerteilen (quer durchschneiden!) und jeder belegt sich seinen Monsterburger wie´s ihm gefällt. So klebt zum Beispiel Chefkoch Peter L. ein Salatblättchen mit Ketchup am Hackfleisch fest, während Manfred sich reichlich Tubensenf auf den Burger schmiert. Jedem das Seine, Ihnen das meiste...
Wenn jetzt noch jemand einen "Monstertruck" hat, dann dürfte einer "gewagten" Probefahrt wohl nichts mehr im Wege stehen!
Horst-Günter macht sich rasch vom Acker,
nee, er ist kein "Monstertrucker"!
Zuviel der Monsterhackfleischmasse,
da nimmt er lieber seine "Monsterkaffeetasse" ....